Schwangerschaft

Wir betreuen Sie und Ihr Baby während der Schwangerschaft gerne!

 

Die Schwangerschaft ist eine ganz besondere, spannende Zeit, die mit vielen Veränderungen einhergeht. Wir begleiten Sie und Ihr Baby gerne durch diese aufregenden Monate und möchten Sie darin unterstützen, diese Zeit als positiv zu erleben.
Zu Anfang steht die Feststellung der Schwangerschaft mit den notwendigen Blutuntersuchungen und einer ausführlichen Beratung über die sinnvollen Verhaltensweisen in der Schwangerschaft bezüglich Sport, Arbeit, Hygiene und Ernährung. Im Rahmen der Mutterschaftsvorsorge werden regelmäßige klinische Kontrollen, Laboruntersuchungen und im bestimmten Umfang Ultraschalluntersuchungen durchgeführt. Es gibt eine Reihe weiterer Untersuchungsmöglichkeiten, die nicht zu der Gesetzlichen Vorsorgeuntersuchung gehören, im Einzelnen aber sinnvoll oder gewünscht sein können. Hierüber erhalten Sie von uns am Anfang der Schwangerschaft Informationsmaterial und beraten Sie in der nächsten Untersuchung eingehend.

Panorama™-Test
Dieser Nichtinvasive Pränataltest (NiPT) kann ab der 9. Schwangerschaftswoche durchgeführt werden. Im Blut der Mutter befindet sich kindliche (fetale) DNA aus der Plazenta. Durch spezielle Untersuchungsverfahren (SNiP-Technik) werden die fetalen Chromosomensätze herausgefiltert und verglichen. So ist es zu einem frühen Zeitpunkt möglich, Trisomien 21, 18, 13, Triploidien, Monosomien und Mikrodeletionen mit hoher Wahrscheinlichkeit zu erkennen. Dieser Test liefert keine Diagnose, sondern er zeigt
lediglich die Wahrscheinlichkeit auf, ob das Kind eine dieser Erkrankungen hat.
Hier erhalten Sie weitere Informationen zu dem Panorama™-Test.

Nackentransparenzmessung
Bei einer Ultraschalluntersuchung zwischen der 11.-14. SSW wird die Nackenfalte des Feten ausgemessen. Ab bestimmten Werten erhöht sich die Wahrscheinlichkeit auf eine Chromosomenstörung oder einer strukturellen Störung beim Kind.

Ultraschalluntersuchung 3D/4D
Durch diese Form der Untersuchung besteht für Sie die Möglichkeit eine realistische Darstellung ihres Kindes zu erhalten. Dieses wird gerne genutzt um eine fotografische Darstellung vom Gesicht des Kindes zu bekommen. Individuelle Gesichtszüge entwickelt Ihr Kind ab der 22. SSW, ein idealer Zeitpunkt für diese Untersuchung ist zwischen der 28.-36.SSW. Voraussetzung sind günstige Ultraschallbedingungen, eine geeignete Lage des Kindes und eine ausreichende Fruchtwassermenge.

Farbdoppleruntersuchung
Bei der Farbdoppleruntersuchung wird durch Ultraschall die Blutflussgeschwindigkeit in den Gefäßen der Mutter und des Kindes gemessen um damit auf die Versorgung des Kindes zu schliessen. Die Untersuchung kommt zum Einsatz, wenn der Verdacht auf eine Minderversorgung besteht oder das Kind besonders klein ist.

Grippe-Impfung
Aufgrund des veränderten Immunsystems in der Schwangerschaft können einfache Erkältungen, aber vor allem eine Grippeerkrankung, deutlich schwerwiegender Verlaufen. Deshalb empfiehlt die Ständige Impfkommission (STIKO) allen Schwangeren ab dem 2. Schwangerschaftsdrittel eine Grippe-Impfung. Besonders gefährdete Schwangere sollten sich bereits im 1. Drittel impfen lassen.

Erweiterte Infektionsdiagnostik
Wir bieten Ihnen die Kontrolle Ihres Immunstatus hinsichtlich schwangerschaftsrelevanter Infektionen wie Toxoplasmose, Cytomegalie, Varizellen und Ringelröteln und die Abstrichkontrolle auf Streptokokken B einschließlich individueller Beratung an.

Präeklampsie-Screening
Die Präeklampsie ist eine schwere Komplikation im späteren Verlauf der Schwangerschaft, die mit Bluthochdruck, Niereninsuffizienz und akuter oder chronischer Minderversorgung des Feten und einem Krampfanfall der Mutter einhergehen kann. Besonders gefährdet sind Erstgebärende, Schwangere mit Vorerkrankungen, Schwangere über 35 Jahren und Diabeteskranke oder Patientinnen, die in einer vorherigen Schwangerschaft bereits eine Präeklampsie hatten. In 5-7% der Schwangerschaften entwickelt sich ein Bluthochdruck, davon können bis zu 70% eine Präeklampsie erleiden, meistens nur in einer milden Form.
Durch einen Bluttest kann das Risiko bestimmt werden in den nächsten 4 Wochen an einer Präeklampsie zu erkranken.